Warum braucht man einen Kreisseniorenrat?

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Wir leben in einer demokratischen Gesellschaft, die sich durch die von ihr gewählten Vertreter ihre Gesellschaftsordnung gibt. In früherer Zeit regelte sich im Rahmen dieser Ordnung viel in deren kleinsten Einheiten, nämlich in den Familien. Dies galt dann für alle gleich, alt oder jung, stark oder schwach. Der notwendige Ausgleich zwischen den Einzelnen vollzog sich zum größten Teil innerhalb dieser Familie.

  

Diese kleine, aber sehr wichtige Einheit, die Familie, hat sich verändert. Heute vollzieht sich die Regelung des Lebens innerhalb unserer Gesellschaftsordnung hauptsächlich durch die verschiedenen Interessensvertretungen (Lobbyisten). Hierbei besteht die Gefahr, dass Bevölkerungsgruppen ausgegrenzt werden. Die Älteren gehörten und gehören dazu.

  

"Jede Phase des Lebens soll lebenswert sein", ist der Leitgedanke des Kreisseniorenrates, d.h. u.a. er muss deutlich machen, dass die ältere Generation in unserer Gesellschaft einen festen Platz haben muss; dass sie ihre Lebenserfahrungen einbringen will und dass den Bedürfnissen der älteren Menschen Rechnung getragen wird.

  

So ist es richtig, dass sich Seniorenvertretungen wie der Kreisseniorenrat entwickelt haben. Es gibt inzwischen eine Hierarchie: Stadt-/Kreisseniorenrat, Landesseniorenrat, Bundesseniorenvertretung.

  

Alle Seniorenräte haben zu vertreten, dass ältere und alte Menschen so viel materielle Werte und Güter haben, dass sie ein Leben in einem Standard führen können, der unserer jeweils geltenenden Lebensweise / Lebensart entspricht.
Es ist darauf zu achten, dass Altsein nicht ins gesellschaftliche Abseits führt und die Persönlichkeitsrechte nicht missachtet werden.

 

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